Aktuell

  1. Dienstag, 6. Oktober 2015

    männer.ch bringt gemeinsam mit dem Schweizerischen Institut für Männer- und Geschlechterfragen und vielen weiteren Partnern das internationale Programm MenCare in die Schweiz. MenCare Schweiz wird im nächsten Frühsommer lanciert. Im Hinblick darauf produzieren wir gemeinsam mit dem schwedischen Fotografen Johan Bävman – durch seine Serie «Swedish Dads» auch bei uns bekannt geworden – die Serie «Swiss Dads». Jetzt suchen wir Väter, die sich gemeinsam mit ihren Kindern für diese Serie fotografieren lassen möchten. 

  2. Dienstag, 29. September 2015

    Im Sommer 2015 ist im Rahmen der internationalen MenCare-Kampagne der erste «State of the World's Fathers Report» erschienen. Dicht und detailliert trägt er weltweite Evidenzen über tatsächliches und wünschbares Engagement von Vätern zusammen. Nun ist die deutsche Zusammenfassung online

  3. Donnerstag, 24. September 2015

    Die Zeitschrift Wir Eltern hat 15 Vertreter und Vertreterinnen von familienpolitischen Organisationen darum gebeten, ihr Wünsche an das neue Parlament zu formulieren, welches am 18. Oktober 2015 gewählt wird. männer.ch-Präsident Markus Theunert fand deutliche Worte: 

    Liebe Parlamentarier und Parlamentarierinnen, die Forschung zeigt: Väterliches Betreuungsengagement wirkt sich positiv auf die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung von Babies und Kindern aus, stärkt die familiären Beziehungen, fördert die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Mütter und hält Väter gesund. Die Bundesverfassung verlangt danach (Art. 8 Abs. 3), und auch die UNO-Kinderrechtskonvention schützt das Recht der Kinder auf alltagsnahen Kontakt zu Mutter und Vater. In der Schweizer Familienrealität bleibt es jedoch in 9 von 10 Familien beim frommen Wunsch. Dafür tragt ihr mehr als ein bisschen Mitverantwortung! 

    Natürlich könnt ihr sagen: Aber wir halten doch keinen Vater davon ab, sich zu engagieren! Das stimmt. Ihr macht diesbezüglich einfach nichts. Also könnt ihr nichts dafür?! Moment, so leicht könnt ihr euch nicht in kindlicher Naivität aus der Verantwortung stehlen. Denn euer Nichts-Tun hat Folgen. Eure Weigerung, eine ernsthafte Familienpolitik im Allgemeinen und eine Väterpolitik im Speziellen zu gestalten, ist unter dem Strich: verfassungswidrige Ungleichstellungspolitik.

    Elternschaft ist kein Hobby. Elternschaft ist eine Aufgabe, die das Leben aller Beteiligten auf den Kopf stellt. Das braucht vor allem: Zeit. Aber was macht ihr? 14 Wochen Mutterschaftsschutz nach jahrzehntelangem Kampf habt ihr gewährt. Das war’s. Die Schweiz gewährt keine Minute Elternzeit. Keinen Franken Elterngeld. Keinen Anspruch auf Teilzeitarbeit während der intensiven Kinderphase. Mir Irland und Albanien sind wir auch das letzte Land Europas, das seinen Vätern nicht mal bei der Geburt eines Kindes ein paar Tage Zeit gibt. Das ist einfach eine sackschwache Bilanz. Bitte verbessert sie!

  4. Montag, 21. September 2015

    Unter diesem Titel hat das Bundesforum Männer – der Dachverband progressiver Männer- und Väterorganisationen Deutschlands – am 21. September 2015 in Berlin im Rahmen ihres Projektschwerpunkts «Männer übernehmen Verantwortung. Vater Partner Arbeitnehmer» eine nationale Fachtagung durchgeführt. Nach der Begrüssung durch Martin Rosowski, Präsident des Bundesforums Männer, folgten Einführungs- und Impulsreferate von Oliver Höbel (Bezirksleiter IG Metall Berlin-Brandenburg), Ralf Kleindiek (Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) sowie von Regina-Dolores Stieler-Hinz (Bundesvorsitzende Katholische Arbeitnehmerbewegung). männer.ch-Präsident war eingeladen, in einem Überblicksreferat eine Auslegeordnung männerpolitischer Perspektiven auf Arbeit vorzunehmen. Workshops und ein politischer Talk standen am Nachmittag auf dem Programm. Ein Tagungsrückblick findet sich hier

  5. Montag, 7. September 2015

    Das Bundesamt für Gesundheit und die interkantonale Konferenz der GesundheitsdirektorInnen haben den Entwurf einer nationalen Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie) – dazu gehören Krebs, Diabetes, Rheuma etc. – in die Anhörung geschickt. männer.ch kritisiert, dass im gesamten Strategieentwurf die Erkenntnisse des Fachbereichs Gender Health vollkommen ausgeblendet werden. Auch männerspezifischen Präventionsanliegen wird keinerlei Beachtung geschenkt. 

    Wir fordern deshalb mit Verweis auf den EU-Bericht "The State of Men's Health in Europe" (2011), dass die NCD-Strategie den geschlechtsspezifischen Herausforderungen von Männern und Frauen im Bereich der Gesundheitsvorsorge Rechnung trägt: "We see patterns emerging from the data that show marked differences between the health of men and women, and at the same time large disparities in health outcomes between men in different countries and within male populations in each Member State. This variability demonstrates that men’s health disadvantage is not biological inevitability. What is apparent is that although there is a large volume of sex disaggregated data collected across Member States, there is little analysis or consideration of the broader socio-cultural factors underpinning the data, and even fewer attempts to translate this into gender-proofed policy and practice in ways that enable men’s perspectives to become visible. A main message from this report is that there is a high level of preventable premature morbidity and mortality in men, which will only be addressed by targeted activity across the lifespan." 

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